Kleiner Solstein Nordrinne 40-48° / 650 m / 40 m Abseilen / insgesamt 1800 Hm

Andi und Gunnar Amor am Gipfel des großen Solstein.

mit Blick hinüber zum "kleinen" Solstein.

Querung am Normalweg zum kleinen Solstein.

.kurz nach der Einfahrt

zur Abseilstelle wirds immer steiler und enger und der "Sluff" wurde auf Grund des extremen Windes immer mehr und stärker!.

Mein kleines Bohrmaschinchen hat sich wieder mal bewährt.

Ohne Worte!

Am 12.März 2011 haben es die Gebrüder Amor (Andi und Gunnar) und ich endlich geschafft, gemeinsam zu einem unberührten Skiabenteuer aufzubrechen. Die 1000 Hm von Hochzirl bis zum Solsteinhaus mussten wir auf Grund der schlechten Schneelage dieses Winters leider zu Fuß bewältigen. Dann gings endlich auf Skiern 500 Hm zum Solstein hinauf und anschließend mit Steigeisen über den Sommerweg und den ausgesetzten Klettersteigpassagen zum kleinen Solstein hinüber. Knapp vor den ersten Felsen eröffnete sich dann der Blick in die Rinne hinunter. Wow! Rinnenvergnügen vom Feinsten in einem 40 -43° steilen Gelände und in der Mitte der Abfahrt dann die 50 m kurze, aber bis zu 48° steil werdende Zufahrt zur Abseilstelle. (Obwohl der jeweilige 8 mm Bohrhaken pro Stand belassen wurde sollten potentielle Wiederholer für Notfälle eigene Haken dabei haben)  

Der starke Föhn trug einigens dazu bei, dass extrem winterliche Verhältnisse vorherrschten. Der "sluff" aus all den Felsenwänden füllte unsere Rucksäcke, und schoss über die enge Rinne und die Felswände hinunter (nicht ungefährlich). Der Abseiler selbst  (2 x 20 m) mündete dann in eine winterliche Zauberlandschaft ... und nach einer kurzen, etwas steileren Abfahrt von den Eiszapfen erneut in 40 - 43° steiles Ausfahrtsgelände Richtung Kristenalm hinunter. Anschließend gings 300 Hm retour zum Solsteinhaus und über Firngelände und befahrbares Gras auf Skiern Richtung Tal. ... Super Tagele ...  und so wies aussieht haben wir obendrein noch eine "Erstbefahrung" gemacht!