Hohe Munde - Hohe Klamm Südabfahrt (37 - 50°)

Der Linienverlauf mit dem belassenen Bohrhaken für ein gesichertes "Einfahren".

Die Bohrhakenstelle in der Einfahrt.

Links runter zu den Latschen und dann auf einem kleinem Band nach rechts vorne.

Die ersten 30 m der Einfahrt über und durch die Felsen erfolgten am Seil gesichert. Nach den Latschen über ein kleines Band zum Fotograph.

Klaus im obersten und sehr spannenden Teil nach der kleinen Rampe.

Reini checkt den nächsten Abschnitt

Die Diagonale von rechts nach links unterhalb und zwischen den Felsen stellt die Schlüsselpassage dar und ist mit 47 - 50 Grad relativ steil. Harter Schnee machts "moralisch" auch nicht leichter. Ausrutschen verboten!

Gut zu sehen, die Querbänder über die gequert werden kann.

die kleine Rampe im unteren Teil erleichtert trotz Steilheit einiges.

zum Schluss klettert man 3 m zur abschließenden Rinne in den Lawinenkegel ab

Am 19.3.2009 konnten Reini Scherer und Klaus Zwirner die Hohe Klamm (1600 Hm) an der Südseite der Hohen Munde befahren. In der Hoffnung auf schönes, warmes Wetter und aufgefirnten Schnee brachen sie um 6 Uhr vom Parkplatz zur Rauthhütte auf. Leider zeigte der Himmel den ganzen Tag über keine Sonne und die zapfigen Temperaturen ließen den hartgefrorenen Schnee nicht auffirnen. Deswegen erfolgten die ersten 30 m in die 150 m lange und bis zu  50° steile Einfahrt am Seil gesichert (Bohrhaken belassen). Auch der Rest im durchwegs 37 - 45° steilen aber wunderschönen Gelände ging auf Grund des harten Schnees ziemlich in die Oberschenkel. Die Klamm selbst hat ganze 1200 Hm, der Lawinenkegel 200 Hm und der letzte Teil, der leidermeist zu Fuß bewältigt werden muss hat ebenso 200 Hm  

Generell wird die Einfahrt immer eher bei harten Bedingungen zu meistern sein,denn wenn diese steile und leicht im Schatten versteckte Südwesteinfahrt aufzufirnen beginnt, dann hat der gesamte Südosthang der Hohen Munde vermutlich schon zu viel Sonne bekommen, und sowohl die Lawinengefahr, als auch die Steinschlaggefahr wird vor allem im untersten Teil der Rinne mit Sicherheit zu hoch.